Wetterauer Zeitung vom 11.10.2012

Wetterauer Zeitung vom 18.09.2012

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Frankfurter Neue Presse vom 18.09.2012

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Wetterauer Zeitung

Frankfurter Neue Presse vom 09.03.2012 Lokales Bad Vilbel

Wetterauer Zeitung vom 07.12.2011 Kulturbühne

Wetterauer Zeitung vom 02.12.2011 Karben

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Der Blog Frankfurt|Rhein|Main von Klaus Knorr berichtet

am 29. November 2011 unter dem Titel "sehen, hören, schmecken – im Johanniter Stift Karben" folgendes ....

Frankfurter Neue Presse vom 28.11.2011 lokales  Karben

Gottfried Lehr, Musiker und Mundartdichter, begleitet die Veranstaltung im Alten-Stift musikalisch. Foto: Georgia Lori

Kunst und Genuss im Pflegeheim

Das Künstlernetzwerk "Kunst für Genießer" bestritt die erste Veranstaltung im neuen Johanniter-Stift Karben. Verbunden damit war die Lesung "Winterreise – winterliche Reise" mit Joachim Schlichte und Andreas Hofmann.

Von Georgia Lori

Karben. "Kunst und Genuss im Pflegeheim, kann das was werden?", hinterfragte Gabriele Roettger, Leiterin der Einrichtung, scherzhaft die Idee der Ausstellung. Kunst, so ihre Erkenntnis, könne auf vielen Ebenen sehr spannend sein und gehe einher mit Sehen, Fühlen und Schmecken. Nicht nur Rotweine aus Mallorca und der Toskana schärften die Sinne zur Ausstellungseröffnung sondern auch Bild- und Wortkunst.

Dass das Stift sich mit der Veranstaltung und dem "Tag der offenen Tür" (am Samstag, 3. Dezember, ab 14.30 Uhr) der Öffentlichkeit gleich zwei Mal präsentiert, wertete Philipp von Leonhardi (CDU), Kulturdezernent der Stadt Karben, als deutliches Signal für die Verankerung des Hauses in der Öffentlichkeit und als Brücke in die Gesellschaft. Michael Luy, der vor fünf Jahren das Netzwerk mit heute 27 Künstlern gründete, stellte die ausstellenden Künstler vor.

Bilder aus Filz

Rund 35 Bilder schmücken derzeit in einer ersten dreimonatigen Dauerausstellung die Wände des Pflegeheimes mit Betreutem Wohnen, mit insgesamt 105 Pflegeplätzen und 13 Wohnungen. Die 65-jährige Heidi Khan ist eine der Künstlerinnen. "Vor zehn Jahren bekam ich einen Schmiedekurs geschenkt und experimentiere seitdem mit verzinktem und rohen Blech", sagt Khan. Das Vergängliche stellt sie unter Verwendung von Steinen und Filz bildlich dar. Ideen, räumt sie ein und lacht, habe sie noch für die nächsten 100 Jahre. Skulpturen aus Stein und Eisen gab es von ihr auch im Garten und im Eingangsbereich der Einrichtung zu sehen. Susanne Weber arbeitet experimentell mit Farbkompositionen und überließ der Einrichtung ihren in Acryl verewigten "Blauen Zyklus". Oliver Muth benutzt den Computer wie einen Zeichenstift und lässt Fotografien in spannender Optik erscheinen. Gudrun Kapfelsperger präsentiert Designerschmuck in Kleinserien und als Unikate.

Beginn als Symbol

Ihr Ehemann Peter Kapfelsberger, Schmuckdesigner und Künstler zeigt zwei Bilder, die mit einem Heißluftballon und einer aufspringenden Samenkapsel symbolisch den Aufbruch oder passend zum Haus den Neubeginn symbolisieren. Marion Schmitz arbeitet seit 2008 freiberuflich. Die 56-jährige Hotelbetriebswirtin ist in Paris geboren und lebt in Kronberg im Taunus. In den letzten vier Jahren bestritt sie 30 Ausstellungen. Um dem Motto des Abends gerecht zu werden, las Rendels Poet Joachim Schlichte mit Hofmann aus der Winterreise. Nach drei Buch-Premieren, wagt sich Schlichte an die deutsche Romantik.

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Frankfurter Neue Presse vom 29.10.2011 lokales  Bad Vilbel

Gudrun Groß und Heidi Khan (von links). Foto: Beppo Bachfischer

In den Kontrasten liegt der Reiz

Eine Bad Vilbeler und eine Karbener Künstlerin stellen bei „Kunst für Genießer“ ihre Arbeiten vor.

Erstmals zeigt das Netzwerk "Kunst für Genießer" in einer Ausstellung auch Skulpturen.
Die Werke der Karbener Künstlerin Heidi Khan bilden mit ihren derben Naturmaterialien einen spannenden Kontrast zu den Blumen- und Naturbildern der Neu-Massenheimerin Gudrun Groß.

Von Beppo Bachfischer 

   

    

Bad Vilbel Im Haus der Sprachbildung von Corinna Trapp in der Kasseler Straße 53 herrscht Betriebsamkeit. Neben dem
Sprachschulbetrieb bereiten die zwei Künstlerinnen, unterstütz vom Veranstalter Michael Luy, ihre gemeinsame Ausstellung vor.
Bis zur Vernissage am heutigen Samstag ab 18 Uhr mit Zwiebelkuchen und spanischem Wein soll alles perfekt sein, damit die Gäste "Kunst für Genießer" erleben können.

Einige von Khans Skulpturen im ungewohnten Materialmix ziehen schon auf dem Rasen im Eingangsbereich Blicke auf sich.
"Ich verarbeite alles, was ich finde", sagt die Künstlerin. "Ein Material allein ist mir zu langweilig."

Verzicht auf Titel

So kombiniert sie Holz, Metall, Stein, Filz und Fotos und schafft Werke, "die beim Betrachter etwas in Gang setzen sollen".
Um seinen Gedanken unbeeinflusst freien Lauf zu lassen, haben die meisten ihrer Skulpturen und Collagen keine Titel. Khan "
kommt es darauf an, dass die Menschen stehen bleiben, gucken und eigene Titel finden. Und wenn sie sagen, etwas sei Mist, dann freue ich mich, dass sie sich damit auseinander gesetzt haben, um zu urteilen."

"Feuer, Krach und Dreck, das ist meine Welt", sagt die Künstlerin. Sie flämmt und dengelt Blech, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Sie schleppt auch mal einen besonders schönen, 25 Kilogramm schweren Stein, den sie im Köpperner Tal entdeckt hat, zwei Kilometer zum Auto. Künstlerisch tätig war Khan immer. In ihrer Jugend allerdings völlig anders: "Da hab‘ ich total verrückte Kleider entworfen."

Ganz anders arbeitet Gudrun Groß. Sie liebt Blumen und begeistert sich für Olivenhaine und Landschaften in der Toskana, der Provence und auf Korfu, wo sie lange Zeit gelebt hat. Filigrane Buntstiftzeichnungen, die auch mal spontan im Auto vor dem Eingang eines Klosters auf dem Schoß entstehen, wilde Filzstiftzeichnungen von knorrigen Olivenbäumen, auf denen es immer neue, unbeabsichtigt entstandene Detailmotive zu entdecken gibt, strahlende Blumen-Aquarelle und bunte Acrylbilder, die durch Airbrush-Technik zum Leuchten gebracht werden, umfasst ihr Werk.

Mutter malte für Bücher

"Ich neige zum Detail, aber in letzter Zeit finde ich mehr Mut zur Farbe", sagt Groß. Sie hat das Talent wohl von ihrer Mutter geerbt, die nach dem Krieg Märchenbücher gemalt und ihre Tochter inspiriert hat. Malen ist für sie das schönste Hobby, weil sie ihre Bilder als Tagebuch betrachtet, das bis ins hohe Alter fortgeführt werden kann. "Meine Mutter wurde 92, sie hat bis zum Schluss gemalt."

Luy freut sich, dass sein Netzwerk "Kunst für Genießer" mittlerweile bereits 27 Künstler zählt. Noch mehr begeistert ihn und Trapp der Erfolg des Kinder-Kreativ-Projekts, das sie zusammen mit den beiden Künstlerinnen im September gestartet haben. Khan sägt, raspelt und koloriert mit Kindern Gipsbuchstaben, Groß bringt ihnen Aquarell- und Buntstifttechnik bei. Zusätzliche Kurse mit weiteren Künstlern sind, so Luy in Vorbereitung. Im Frühjahr solle es die erste Kinder-Vernissage geben.

Die Ausstellung läuft bis 19. November. Sie ist während der Öffnungszeiten im Haus der Sprachbildung montags bis freitags
von 11 Uhr bis 20.30 Uhr, samstags von 9.30 Uhr bis 15 Uhr zu sehen. Wer sich für die Kinder-Kreativ-Kurse interessiert, erhält Informationen über http://www.kunst-fuer-geniesser.de oder über das Haus der Sprachbildung, Telefon: (0 61 01) 8 75 79.

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Frankfurter Neue Presse vom 05.07.2011 lokales Karben

Der Blog Frankfurt|Rhein|Main von Klaus Knorr berichtet

am 29. Mai 2011 unter dem Titel "Kunst im KUHtelier" folgendes ....

Frankfurter Neue Presse vom 27.05.2011 lokales Karben

Kunst im Kuhstall
Warme Farben, klare Formen: Susanne Weber und Eva-Maria Wirth stellen aus

Kunst ist überall möglich – auch in einem Kuhstall, im konkreten Fall wird er freilich nicht mehr von den Milcherzeugern genutzt.

Von Susanne Krejcik

Karben. Im "Kuhtelier" in Groß-Karben laden die Veranstalter zur Vernissage "Farbkontraste" ein. In der Reihe ". . . & Kunst!" werden ab morgen Bilder der Malerinnen Susanne Weber und Eva-Maria Wirth gezeigt.

Gastgeber ist Peter Mayer. Er betreibt das Kuhtelier als "Ort der Entspannung und Kreativität". Veranstalter ist das Netzwerk "Kunst für Genießer". "Wir verstehen uns als Vermittler von Künstlern, Kunstliebhabern und Geschäftsleuten, die ihre Gewerberäume mit Kunst bereichern möchten", sagt Michael Luy vom Netzwerk.

Susanne Weber und Eva-Maria Wirth wohnen beide in Nieder-Erlenbach. Über Elio Montalbano – er betreibt in Bad Vilbel eine Kunstgalerie (die FNP berichtete) – haben sie sich kennengelernt, es ist ihre erste gemeinsame Ausstellung. Die Bilder der beiden Frauen unterscheiden sich in Vielem voneinander, daher ergibt sich eine kontrastreiche Ausstellung.

Susanne Weber (45) ist beruflich in der Seniorenbetreuung tätig. Sie malt seit 2006 und skizziert die Entwicklung, die ihre Herangehensweise seither genommen hat. "Ich entwickele mich immer mehr weg vom Konturenmalen und male mehr drauflos", sagt sie.

Möglichst warme Farben spielen eine große Rolle in ihren Bildern, auch experimentiert sie mit Formen wie Rechtecken und Dreiecken. So blickt der Betrachter beim großen, querformatigen Bild mit dem Titel "Ausblick" scheinbar auf eine Reihe von Fenstern, bei denen das eine in das andere überzugehen scheint. In der Mitte des Bildes gibt ein kleines helles Rechteck den "Ausblick", vielleicht auf eine bessere Zeit. So sei dieses Bild in einer bestimmten Lebenssituation entstanden, erzählt Weber. Die Wahl der Motive ist vielfältig, neben Landschaftselementen werden auch Aktbilder gezeigt.

Bei Eva-Maria Wirth (52) indes fließt ihr Beruf als Architektin stark in die Bilder ein. So präsentiert Wirth vier Bilder, die im Urlaub auf der kroatischen Insel Malilosnj entstanden sind. Dort fielen ihrem geschulten Auge die schiefen Häuser in engen Gassen sowie die Weitläufigkeit eines großen Platzes auf – und wurden im Bild festgehalten. Linien und Konturen spielen in ihren Bildern eine große Rolle.

"Mich reizen Kontraste", sagt Wirth und zeigt ein Bild, das sie in Frankfurt gemalt hat. Es zeigt historische Häuser im Vordergrund und die Hochhäuser im Hintergrund. Außer gemalten Bildern stellt sie auch Radierungen aus. "Ich habe schon früh zu zeichnen begonnen. Mein Beruf als Architektin ist mittlerweile zur Leidenschaft geworden. Und wenn ich eine Weile keinen Stift in der Hand halte, dann tut es mir fast weh!"

Wetterauer Zeitung vom 14.04.2011

Frankfurter Neue Presse vom 15.10.2010 - Lokales Bad Vilbel

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Frankfurter Neue Presse vom 07.06.2010 - Lokales Bad Vilbel

Betreutes Singen zur Kunst

Im Vilbeler Haus der Sprachbildung werden Musik und Malerei miteinander verwoben (Von Beppo Bachfischer)

Bis August sind Bilder von Susanne Weber im Haus der Sprachbildung zu sehen. Initiator der Ausstellung ist der Ur-Vilbeler Michael Luy.

Bad Vilbel. Zum vierten Mal war Cornelia Trapp in ihrem Haus der Sprachbildung Gastgeberin eines Abends mit «Kunst für Genießer». Eine ganz außergewöhnliche Note erhielt die Veranstaltung mit Bildern von Susanne Weber durch ein «avantgardistisches musikalisches Experiment» des Liedermachers Gottfried Lehr.

Malen als Entspannung

Bei der Vorbereitung seines Auftritts hat er Trapps 18-jährige Tochter Sarah und ihre 17-jährige Freundin Jessica Wunderlin kennengelernt. Beide singen im Chor der Christuskirchengemeinde, so dass für Lehr der Gedanke, die Jugendlichen könnten ihn, den 54-jährigen «Senior», bei seinen Liedern begleiten, nicht fern lag. «Betreutes Singen» nannte er den Act, der mit dem nachdenklichen Titel «Manchmal» übers Älterwerden beim Publikum ausgezeichnet ankam.

Zehn Jahre jünger als der Hessisch-Folk-Barde ist Susanne Weber, die 1996 vom Bodensee nach Frankfurt kam, ihr musikalisches Talent im Volkschor Frohsinn Massenheim auslebt und 2006 mit dem Malen begonnen hat. «Malen ist für mich in erster Linie Entspannung und ein nie endendes Spiel mit Farben und Formen», sagt die Altenpflegerin, die ihre Erfüllung in der Lebensbegleitung demenzerkrankter Menschen gefunden hat.

Acryl ist ihr Material. Warmen Farben gehört eindeutig ihre Vorliebe, obwohl in der Ausstellung ein Raum nur ihren blauen Werken gewidmet ist und eine abgezeichnete Holzfigur sich auf sehr gedeckte Erdtöne beschränkt. Weber «will nicht auf eine Richtung festgelegt sein». Doch sie schmunzelt selbst bei der Betrachtung ihrer «Viereck-Phantasie», die sie in Blau begonnen und in Gelb vollendet hat. Auch goldene Steine hat sie in dem Bild verarbeitet. Ihre Impressionen von Lanzarote erhalten einen besonderen Reiz durch aufgestreuten Sand von der Vulkaninsel. Doch ihr Hauptaugenmerk gilt dem Spiel von Licht und Schatten.

Größeres Publikum

Michael Luy, der Vater von «Kunst für Genießer», der als Importeur spanischer Weine für den flüssigen Genussfaktor sorgt, wurde durch die Präsentation von Webers Bildern in «Neidharts Küche» in Karben auf sie aufmerksam. Er und Gottfried Lehr, zwei Ur-Vilbeler Buben, kennen sich seit 40 Jahren und haben seit zwei Jahren eine gemeinsame Veranstaltung geplant.

Luys Grundidee besteht darin, weniger bekannten Künstlern zu einem größeren Publikum zu verhelfen. Seine Schwester Corinna Trapp stellt dafür immer wieder gern ihre Sprachschule zur Verfügung. Luy freut sich über jeden Künstler, der sich bei ihm meldet.

Weitere Information gibt es im Internet unter http://www.kunst-fuer-geniesser.de oder per E-Mail an info@kunst-fuer-geniesser.de. Die Ausstellung der Werke von Susanne Weber, ist im Haus der Sprachbildung, Kasseler Straße 53, bis August zu sehen.

Wetterauer Zeitung vom 01.05.2010 - Lokales Bad Vilbel

Wetterauer Zeitung vom 24.03.2010 - Lokales Bad Vilbel

Gottfried Lehr (l.) und Gitarrist Oliver Hartmann singen Lieder von Lehrs erster CD »Laafe lasse«, die ganz eigene Botschaften haben. (Foto: cf)

»Des Lebe geht sein eigene Weg«

Bad Vilbel (cf). Er ist nicht nur Gewässerökologe, sondern auch Liedermacher. Sein musikalisches Repertoire hat Gottfried Lehr jetzt auf einer CD zusammen gestellt: »Laafe lasse« heißt sein erstes Album, das er im Haus der Begegnung vorstellte. Eingeladen hatte das Künstlernetzwerk »Kunst für Genießer«. Der Funke zwischen Sänger und Publikum sprang bereits bei den ersten Versen seiner »Hessisch-Folksongs«, wie er sein Programm überschrieben hatte, über.

Da saß ein Künstler auf der Bühne, der mit geschlossenen Augen seine Lieder sang und sich dazu auf der Gitarre begleitete. Dabei waren melancholische Balladen, kritische Folksongs und rockige Titel. Die Prosa der Texte bestach durch Poesie und bissige Zeitkritik.

Doch ein Liveauftritt ist und bleibt unberechenbar. Besonders für den Künstler. Das bekam auch Lehr zu spüren. Kurz hintereinander riss jeweils die E-Saite an zwei Gitarren, während er spielte. Da geriet selbst der an Liveauftritte vor Publikum gewöhnte Musiker gehörig ins Schwitzen. Kaum hatte er die Verse »Afach laafe lasse, de Film dreht jemand anners, ach wen de des net verstehst. Des Lebe geht sein eigene Weg, des war schon immer so«, riss die zweite E-Saite. Gitarre spielt Lehr bereits seit seinem 15. Lebensjahr, heute vor allem an den Ufern der von ihm renaturierten Nidda und an anderen neu zum Leben erweckten Gewässern. Während der Vilbeler neue Saiten einspannte, ließen sich seine Zuhörer von Michael Luy vom Künstlernetzwerk mit spanischem Rotweinen und Snacks verwöhnen.

Lehr brachte seine ganz eigenen Botschaften unter die Leute. »Hey easy Rider« war eine Hommage an den in Bad Nauheim wohnenden Elvis und mit hessischem Zungenschlag versehen. Beim »Öko-Song« ging es um Milch aus der Dose und betonierte Wiesen. Pfeifend wandelte er auf den Pfaden von Ilse Werner und den »Scorpions«. Beim »Bregeldibbe«, dem Lieblingslied seiner Tochter Caroline, gab es Gratisunterricht im Dialekt: »E Bregeldibbe is einer, der knottert, weil sei Schlabbe net zum neue Cabrio passe«, klärte Lehr »Eigeplackte« im Publikum auf. So einer habe »Probleme über Probleme und e Lösung is net in Sicht«. Das Fazit lautete: »Wenn alles super is, des is ach nix«.

Begleitet von Gitarrist Oliver Hartmann, seinem Kumpel aus Efzet-Tagen, stellte er weitere Fragen nach dem Sinn des Lebens. »Beim Guru um die Eck« habe Lehr mit Ex-Freundin Gerda im Esoterikseminar gelernt, dass »wahre Liebe e Illusion is«. Das nächste Mal zu hören ist Gottfried Lehr bei der Veranstaltung des Künstlernetzwerks am 29. Mai ab 18 Uhr bei Corinna Trapp in den Räumen der »Sprachbildung« (Kasseler Straße 53). Mit dabei ist Malerin Susanne Weber.

 

Frankfurter Neue Presse vom 22.03.2010 Lokales Bad Vilbel

Lehr lässt’s laafe

Der Wasserfachmann kann auch mit gerissenen Gitarrensaiten singen

Der Bad Vilbeler Gewässerexperte und Liedermacher Gottfried Lehr lud bei Wein und Snacks zur Vorstellung seiner neuen CD ein. Das Motto des Abend: «Hessisch Folk-Event».

 

Bad Vilbel. Was haben der Fluss Nidda, das Leben und ein Konzert mit gleich zwei gerissenen Gitarrensaiten gemeinsam? Darauf hatte am Samstag der Bad Vilbeler Liedermacher Gottfried Lehr die passende Antwort: Einfach «laafe lasse». Mit dem Programm seiner neuen gleichnamigen CD begeisterte er das Publikum im Bad Vilbeler «Haus der Begegnung» bei der Veranstaltung «Kunst für Genießer».

Michael Luy, dessen Firma «El Celler – Exklusive Weine Spaniens» aus Karben das Konzert mit Wein und kleinen Köstlichkeiten versorgte, hatte das Künstlernetzwerk «Kunst für Genießer» vor vier Jahren ins Leben gerufen. «Wir wollen vor allem unbekannteren Künstlern wie Malern, Musikern, Schmuckdesignern und anderen eine Chance geben, sich in schönem Ambiente einem interessierten Publikum zu präsentieren.» Da das Projekt mittlerweile stetig am Wachsen sei, suche man immer neue Künstler für neue Veranstaltungen.

Gottfried Lehr, der sich hauptberuflich als Gewässerökologe für die Renaturierung von Flüssen und Bächen einsetzt, rundete die Veranstaltung mit seinen Liedern über viele bekannte Alltagssituationen perfekt ab. Bei Weiß- und Rotwein, Sandwiches und verschiedenen Pasta-Salaten genoss das Publikum die heitere, ausgelassene Stimmung des Abends. Manch einer mochte sich bei Lehrs gewitzten Texten zeitweise sogar fast am leckeren Häppchen verschluckt haben, wenn er unter anderem in seinem «Guru-Song» sang: «Seit dem Esoterik-Seminar ist bei mir wirklich alles klar, ich hab gelernt vom Guru dem Weisen, mein bisheriges Leben war komplette . . . ».

Als kleinen Höhepunkt unterstützte der bekannte Vilbeler Gitarrist und Geschäftsführer eines Musikladens in Frankfurt, Oliver Hartmann, den bissigen Dialekt-Barden Lehr. Man kenne sich noch von früher von Konzerten im Bad Vilbeler Efzet-Jugendzentrum, so Lehr. Dass ihm während des Konzertes dann gleich zweimal die Saite riss, bekräftigte Lehr nur noch mehr, seine Lebensweisheit «laafe lasse» bestätigt zu sehen – und nutzte die Panne gekonnt für weitere humoristische Einlagen. «Die Stimmung ist wirklich super. So eine Veranstaltung in Vilbel besuchen zu können ist toll», bewertetet nicht nur der Bad Vilbeler Besucher Marco Erlenbeck den gelungenen Abend.

Der nächste Event von «Kunst für Genießer» wird am 29. Mai im Haus «Sprachbildung» in Bad Vilbel stattfinden. Mit dabei werden die Künstlerin Susanne Weber, die Sprachbildnerin Corinna Trapp und Gottfried Lehr sein.» jojo 

 

Wetterauer Zeitung vom 16.03.2010 - Lokales Bad Vilbel

Oliver Muth zeigt sein Bild von San Francisco. Durch seine Art der Bildbearbeitung, die er mit dem Pinsel auf der Leinwand weiter gestaltet, entstehen neue Blickwinkel. (Foto: aho)

Photoshop erschafft neue Kunstwerke

Bad Vilbel (aho). Wer den Friseurladen auf der Frankfurter Straße betrat, war am Sonntag vielleicht ein wenig irritiert. Wo sonst Spiegel darauf warten, dass sich Kunden davorsetzen, um ihre Frisuren verschönern zu lassen, sah man Bilder. Die wurden von Oliver Muth, einem Vilbeler Künstler, erschaffen.

Er hat so genannte intermediale Bilder kreiert, das bedeutet, dass er Fotos mit dem Bildbearbeitungsprogramm »Photoshop« bearbeitet und das Ergebnis später noch mit dem Pinsel weiter gestaltet. Und wer mochte, konnte dazu spanischen Wein probieren, der von Michael Luy, dem Gründer des Netzwerks »Kunst für Genießer«, gereicht wurde. James Dean, Madonna, Jack Nicholson, Prince oder Elvis Presley schauen den Betrachter von diesen Bildern an und wurden von Muth mit entsprechenden Attributen und einem Flair versehen, die ihr »Image« wiedergeben. »Allerdings könnten die Bilder auf Wunsch auch anders gestaltet werden, sagte Muth. Inspiriert von Werken anderer Künstler, befasst sich Muth seit Jahren mit dem Thema Kunst und Design, Kunstgeschichte und den aktuellen Entwicklungen. So begann er, mit der Kamera, dem Computer und dem elektronischen Zeichentablett zu arbeiten und diese miteinander zu kombinieren. »Aber am wichtigsten bleiben nach wie vor der Zeichenblock und die Leinwand«, sagt der Grafikdesigner.

Bei aller Digitalisierung müsse das Handwerk und der Blick für das Dargestellte stimmen. Das sieht man auch in seinen Bildern. Der Vorteil seiner Herstellungsweise liege darin, dass die Bilder immer wieder modifiziert und auf fast jedes Material in beliebiger Größe übertragen werden könnten, erklärte Muth. Zwar begann seine Leidenschaft zu Kunst mit Porträts, aber auch Städte- und Landschaftsbilder hat Muth in seinem eigenen Stil kreiert. Seine Inspiration zur »Photoshop-Kunst« habe er auf einer Rundreise durch die USA gehabt.

Deshalb waren am Sonntag auch Bilder von dieser Reise zu sehen, beispielsweise aus den Straßen von San Francisco, wo durch die Verfremdung der Verkehr auf den Betrachter zuzurasen scheint, und die Golden Gate Bridge im Hintergrund zwischen den Häusern hindurch zu sehen ist. »Bei dieser Reise hat mir San Francisco besonders gut gefallen«, erinnerte sich Muth. Die Ausstellung in den Räumen von »Intercoiffure Horinek« fand im Rahmen der Kunst-Aktionen des Netzwerks »Kunst für Genießer« statt. »Wir haben diese Umgebung gewählt, um das Publikum auf diese Art der Kunst aufmerksam zu machen«, erklärte Luy. »Wir suchen immer unterschiedliche Orte aus, um sowohl den Künstlern, den Bildern als auch den Orten neue Aufmerksamkeit zu verschaffen. Wichtig ist uns auch der Kontakt zwischen Künstler und Publikum«, erläuterte Luy.

Doch nicht nur die Aufmerksamkeit des Publikums fand Muth an diesem Wochenende, sondern auch Aufträge. »Ein Pärchen kam herein, sah die Bilder und möchte sich nun von mir mit dieser Art der Darstellung porträtieren lassen«, so Muth.

 

 

Frankfurter Neue Presse vom 10.10.2009 Lokales Bad Vilbel

 

Von Gorillas und behaglichen Erdtönen


Der Maler Robert Fuchs präsentiert seinen künstlerischen Werdegang in einer Ausstellung

An 103 Bildern konnten etwa 100 Gäste bei einer Vernissage im Haus der Sprachbildung den künstlerischen Werdegang von Robert Fuchs nachvollziehen. Nicht minder eindrucksvolle Arbeit leistete Visagist Jörg Schönberg mit individueller Typberatung.

Bad Vilbel. Michael Luy hat sich als Meister darin erwiesen, «Kunst für Genießer» zu präsentieren: Edle Weine aus seinem spanischen Weinkeller «El Celler» machten den Gästen den Aufenthalt in Corinna Trapps Haus der Sprachbildung so angenehm, dass sie die Zeit vergaßen, während sie durch die Ausstellung schlenderten. «Sie sollen sich rundum wohlfühlen, wenn Sie sich mit dem Künstler auseinandersetzen», sagte der «Vater» der «Kunst für Genießer», der mittlerweile 14 Künstlern unter diesem Namen zu einem Internetauftritt mit ihren Werken verholfen hat.

Robert Fuchs nutzte diese Chance. Gern kam er den Aufforderungen nach, von seinem außergewöhnlichen Weg und darüber, wie dieser sich in seinen Werken niederschlägt, zu erzählen. Er erklärte seine Arbeitsweise und Besonderheiten wie etwa die Jahreszeiten, die sein Schaffen unübersehbar beeinflussen: «Was im Winter entsteht, wird eher von Erdtönen beherrscht. Der Sommer ermutigt mich offenbar zu deutlich kräftigeren Farben und wilden, freien Farbkombinationen.»
Geordnet nach Schaffensperioden sind seine Bilder ausgestellt. Ein Blickfang gleich am Eingang ist sein großformatiges, neuestes Werk: «Der Gorilla», der eigentlich ein Orang-Utan ist, wie ein Gast bemerkte. Fuchs lachte: «Zoologisch mag das richtig sein, aber mir ging es ausschließlich um die Farbkombination des roten Bartes mit dem blauen Auge.» Er freute sich, dass die Betrachter seiner Bilder so genau hinschauen. Tatsächlich befindet er sich derzeit in einem «Rausch der Farben», wie der Titel der Ausstellung lautet und auch der ebenfalls 2009 entstandene «Aufprall» zeigt. Doch das war nicht immer so.
Farbe sei immer «mein Werkzeug» gewesen. Doch als er vor zehn Jahren die Entscheidung für die rein künstlerische Laufbahn wählte, stand die Symbolik im Vordergrund. Zweifel, ob er auf dem richtigen Weg ist, spiegelt das 1999 entstandene Werk «König oder Narr?» mit Krone und Narrenkappe auf einer zerbrechlichen Seifenblase wider. Filigrane Blattstrukturen griff er 2007 erneut, aber in deutlich selbstbewusster Farbigkeit auf. Seine «Venusfallen» wirken weniger gefährlich als verletzlich, ihre Stacheln wie ein Schutz.
Die Überzeugung, die richtige Wahl getroffen zu haben, äußert sich ab etwa 2004 in witzigen, fast comicartigen Bildern wie der «Gilmore-Girls»-Serie oder der «Krabbenbox». Hinzu kommen surrealistische Bilder wie «Das Schlachtfeld» oder «Geteert und gefedert». Fuchs machte keinen Hehl daraus, dass er neben Auftragsarbeiten auch kommerzielle Motive in jeweiligen Modefarben gemalt hat, «um wieder etwas mehr zu verkaufen». Doch wenn er in Frankfurt und in der Wetterau oder in Los Angeles, wo er 1998/99 gelebt und wertvolle künstlerische Kontakte geknüpft hat, ausstellt, stehen seine kreativen Werke im Vordergrund.

Ein Traum Luys ist eine große Gemeinschaftsausstellung mit Fuchs, den Künstlern in seinem Netzwerk «Kunst für Genießer», und weiteren jungen Talenten, die sich bei ihm melden können über www.kunst-fuer-geniesser.de. bep

Die Ausstellung im Haus der Sprachbildung, Kasseler Straße 53, ist bis Montag, 26. Oktober, montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr zu sehen. bep

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Frankfurter Neue Presse vom 03.10.2009

Wetterauer Zeitung für Bad Vilbel/Karben vom 02.10.2009

Frankfurter Neue Presse vom 24.03.2009

v.l.: Christian Milde, Renate Petermann, Helga Jazenko, Corinna Trapp, Michael Luy. Foto: Bachfischer

 

Event "Lernen Schauen & Genießen" im Hause SPRACHBILDUNG

Bad Vilbel. Unter dem Titel „Kunst für Genießer“ fand am Freitag im Haus der Sprachbildung ein außergewöhnliches Event zum „Lernen, Schauen und Genießen“ statt. Der Chef des Karbener Weinhauses „El Celler“, Michael Luy, präsentierte und offerierte dort nicht nur mallorquinische Weine und typisch spanische Cavas, sondern dazu zeigten die Künstlerinnen Renate Petermann aus Oberursel und Helga Jazenko aus Bad Homburg eine große Auswahl ihrer modernen, experimentellen Werke. Abgerundet wurde der Genuss von Kunst und spanischem Wein durch die klangvollen romanischen Sprachen der Sprachbildung-Leiterin Corinna Trapp und die Vorstellung der Thai-Yoga-Massage-Räume von Christian Milde im selben Haus.

„Kunst für Genießer ist ein Netzwerk, das sich als Vermittler zwischen Künstlern, Kunstliebhabern und Geschäftsleuten versteht, die ihre Gewerberäume durch eine kreative Atmosphäre mit Kunst bereichern möchten“, erklärte Luy. Er will „Künstlern, die noch keinen Salvador-Dali-Status erreicht haben“, eine Plattform für ihre Darstellung und die Präsentation ihrer Werke bieten. „Für sie ist es nicht immer leicht, ein stilvolles Ambiente zu finden“, stellt er immer wieder fest im Kontakt mit Künstlern, die zwar jung oder noch nicht so bekannt sind, mit ausgesprochen kreativen Werken jedoch zu überzeugen vermögen. Neben realen Ausstellungen bietet Luy ihnen auch die virtuelle Präsentation auf der Homepage www.kunst-für-genießer.de an.

Ein Glücksfall, dass Corinna Trapp seine Schwester ist, die im gemeinsamen Elternhaus in der Kasseler Straße 53 ihr außergewöhnliches, privates Sprachbildungs-Institut eingerichtet hat. Sie versteht sich als „krasses Gegenstück zu Lernfabriken“, denn Kleingruppen von maximal fünf Personen lernen aktiv in bewusst angenehm gestaltetem Ambiente. Deshalb auch Mildes neue Entspannungsräume, in denen Lernblockaden behoben oder Köpfe angenehm frei für Neues gemacht werden. Kunst an den Wänden fördert dieses Wohlgefühl. Deshalb hat Trapp nun bereits zum zweiten Mal ihre Räume für eine Vernissage mit Luy, dem Macher von „Kunst für Genießer“  zur Verfügung gestellt. Die enorme Zahl von 80 ihrer Werke haben Renate Petermann und Helga Jazenko mitgebracht. Damit wird erstmals eine fast komplette Dokumentation ihres künstlerischen Schaffens etwa sechs bis acht Wochen im Haus der Sprachbildung zu sehen sein.

Die gebürtige Frankfurterin Renate Petermann, die seit 1991 in Oberursel lebt und arbeitet, gehört seit 2006 der Bad Homburger Künstlergruppe „ARTelier“ an. Sie hatte Ausstellungen in der Wicker-Klinik, in der Gedächtniskirche und im Seedammbad Bad Homburg. Darüber hinaus hat sie 2008 an der „Bad Homburger Kunstwerkstatt“ teilgenommen. Bereits seit 2001 ist die Wahl-Bad-Homburgerin Helga Jazenko, die ihre Wurzeln ebenfalls in Frankfurt hat, künstlerisch tätig. Auch sie kann auf zahlreiche Ausstellungen etwa in der Frankfurter Sparkasse 1822, in Bad Homburg und Oberursel verweisen. Im vergangenen Jahr gehörten die beiden Frauen zu den Begründern der Bad Homburger Künstlergruppe „art & friends“. Dem kunstinteressierten Bad Vilbeler Publikum sind sie spätestens seit ihrer Teilnahme am Künstlermarkt in Dortelweil 2008 Begriff. (bep)

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Wetterauer Zeitung vom 19.11.2008

Frankfurter Neue Presse vom 18.11.2008

Bruchköbeler Kurier vom 17. Januar 2008

Bruchköbeler Kurier vom 20. Dezember 2008

Bruchköbeler Kurier vom 18. Oktober 2007